Nicht müde werden,

sondern dem Wunder leise,

wie einem Vogel, die Hand hinhalten.

Hilde Domin

 

Für Angehörige von Menschen mit Behinderungen biete ich Beratungen auf der Grundlage der systemischen Methode an.

1997 kam meine Tochter Sarah mit Trisomie 21 und einem komplexen Herzfehler auf die Welt.

Mein Wunsch ein Beratungsangebot für Angehörige von Menschen mit Behinderung und/oder chronischen Erkrankungen anzubieten, beruht auf der Erfahrung, dass mit dieser schicksalhaften Aufgabe viele Fragen an das Leben der Angehörigen entstehen und Gehör benötigen.

Auch stellte ich immer wieder fest, dass häufig die gängigen Erziehungskonzepte für unsere Situation nicht zutrafen und passgenaue Schritte für unsere eigene Familiensituation erarbeitet werden mussten.

Aus diesem Grund möchte ich meine Erfahrung als Mutter einer Tochter mit geistiger Behinderung in Kombination mit meinem Wissen als Sozialpädagogin und als systemischer Beraterin Angehörigen zur Verfügung stellen.

Gerade die Methode der systemischen Beratung, ist für Fragen in diesem Lebenskontext äußerst hilfreich, da hier sehr auf die vorhandenen Ressourcen im sozialen Netz geachtet wird und höchst individuelle Lösungen gefördert werden.

 

Mögliche Fragen können sein:

  • Wie viel Raum gebe ich den Bedürfnissen meines Angehörigen, wie viel dem Rest  der Familie, wie viel meinem Beruf  und wie viel meinen eigenen Bedürfnissen? Und wann und in welchem Bereich, habe ich tatsächlich den Spielraum dies auch zu entscheiden?

  • Wie ist die Verteilung der Verantwortung?   Wer kann wann für was Verantwortung übernehmen? Was kann der behinderte/kranke Angehörige selbst verantworten? Was ist mein Verantwortung dabei? Was genau kann evtl. eine Einrichtung übernehmen? Und wie kann eine Verteilung von Verantwortung konkret ausschauen?

  • Wie erhalten wir im gesamten Netzwerk emotional das Gleichgewicht?

  • Wie finde ich ein Gleichgewicht zwischen Fürsorge für den mir anvertrauten Menschen und Selbstfürsorge?

  • Wohin mit meiner Wut bei all der Liebe?

  • Welchen Sinn erkenne ich für mich in dem geteilten Schicksal? An was darf ich als begleitender Angehöriger wachsen? Welche Kraft und welche Fähigkeiten wachsen in mir